VISION 2020 findet nicht statt

Artikel vom 17. Juli 2020

Die hohe Internationalität in Kombination mit den anhaltenden Reisebeschränkungen haben zur Absage der Fachmesse Vision geführt, wie Florian Niethammer, Projektleiter der Messe Stuttgart, berichtete. Foto: Messe Stuttgart.

Die Aussteller der Fachmesse Vision 2020 treten von der Teilnahme an der Weltleitmesse für industrielle Bildverarbeitung in Stuttgart zurück. Aussteller und Verbände stehen hinter der Entscheidung zur Absage.

Nach intensivem Austausch mit den Ausstellern ist die Durchführung der Fachmesse »Vision« abgesagt worden. »In den Gesprächen zeigte sich, dass insbesondere durch die hohe Internationalität in Kombination mit den anhaltenden Reisebeschränkungen die Vision in diesem Jahr nicht in der gewohnten Qualität umgesetzt werden kann«, berichtet Florian Niethammer, Projektleiter der Vision. »Im Schulterschluss mit unseren Ausstellern, die von ihrer Messeteilnahme zurückgetreten sind, und unserem ideellen Träger, dem VDMA Machine Vision, haben wir daher alle Messebeteiligten darüber informiert, dass die Vision, die Weltleitmesse für Bildverarbeitung, in diesem Jahr nicht stattfindet«, ergänzt Niethammer.

Um eng an den Bedürfnissen der Branche zu agieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten, wurde eine Umfrage gestartet. »Uns ist es wichtig, mehr über die Auswirkungen auf Aussteller und Besucher beziehungsweise deren Business durch das Entfallen der Vision zu erfahren, daher holen wir uns gezielt Feedback ein und fordern dazu auf, aktiv mitzugestalten«, erklärt Niethammer. Ziel für das Team der Messe Stuttgart sei es, aus den Ergebnissen der Befragung sinnvolle Formate zu entwickeln und zeitnah den Termin der nächsten Messeveranstaltung bekanntgeben zu können.

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