Basler und Orbbec kooperieren für 3D-Vision in Logistik
Kameras
Basler und Orbbec starten eine Technologiepartnerschaft für industrielle 3D-Vision. Erste Lösung ist die »Basler Stereo mini«, vorgestellt auf der LogiMAT 2026. Ziel sind integrierbare, wirtschaftliche 3D-Anwendungen für Logistik und Fabrikautomation.

Handshake zwischen der Basler AG und Orbbec: Mike McSweeney, Vice President of Sales at Orbbec Inc (links) und René von Fintel, Executive Director Business Management der Basler AG (rechts). Bild: Basler AG
Basler und Orbbec haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um industrielle 3D-Vision-Lösungen für Logistik und Fabrikautomation zu entwickeln. Im Fokus stehen Anwendungen, die sich in bestehende Systeme integrieren lassen und zugleich wirtschaftlich umgesetzt werden können. Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist die 3D-Kamera »Basler Stereo mini«, die auf der LogiMAT 2026 vorgestellt wurde.
Mit der neuen Kamera erweitert Basler sein 3D-Portfolio und adressiert typische Einsatzfelder wie Navigation, Hinderniserkennung und Umfelderfassung bei autonomen mobilen Robotern (AMR/AGV). Darüber hinaus eignet sich die Lösung auch für weitere 3D-Anwendungen, bei denen kompakte Bauform und Kosten eine Rolle spielen.
Die Kooperation kombiniert die 3D-Tiefenerkennungstechnologie von Orbbec mit dem industriellen Ökosystem von Basler. Dazu zählen neben der Hardware auch die Softwareplattform pylon sowie kompatibles Zubehör. Durch die Integration in das pylon SDK können Anwender und Systemintegratoren die Kamera in bestehende Vision-Workflows einbinden. Ziel ist es, den Integrationsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig eine langfristige Verfügbarkeit sicherzustellen.
Beide Unternehmen adressieren insbesondere OEMs und Systemintegratoren, die auf skalierbare und konsistente Lösungen angewiesen sind. Basler bringt dabei seine Erfahrung in industriellen Bildverarbeitungssystemen sowie globale Vertriebs- und Supportstrukturen ein. Orbbec ergänzt dies durch seine Kompetenz in 3D-Vision-Technologie und Robotik.
Die Partner planen, ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen und zusätzliche 3D-Lösungen für industrielle Anwendungen zu entwickeln. Damit reagieren sie auf die steigende Nachfrage nach 3D-Vision in automatisierten Prozessen, insbesondere in der Logistik und Produktion.
Die Partnerschaft zielt darauf ab, Unternehmen Lösungen bereitzustellen, die sich in bestehende Systeme einfügen, Planungssicherheit bieten und neue Automatisierungsmöglichkeiten erschließen.


