VDMA: Holzbearbeitung ist optimistisch

Artikel vom 12. Februar 2021
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Optimistischer Ausblick auf die Produktion der Holzbearbeitungsmaschinen. Foto: VDMA

Eine Steigerung der Produktion von Holzbearbeitungsmaschinen um drei Prozent erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau in diesem Jahr. »Ich bin optimistisch«, erklärte Markus Hüllmann, Vorsitzender des Fachverbands Holzbearbeitungsmaschinen seit Jahresbeginn. »Angesichts der durch Corona bedingten Probleme ist diese Erwartung durchaus ambitioniert.« Im vergangenen Jahr hat die Produktion mit 2,86 Milliarden Euro um 15 Prozent unter dem Vorjahr gelegen.

Wichtig sei es, so Hüllmann, Technologieführer zu bleiben. »Das Losgröße-1-Geschäft hat bei uns schon viel früher begonnen als in anderen Branchen.« Denn es sei weniger aufwändig als in der Autoindustrie. Herausforderung in Corona-Zeiten seien einer Blitzumfrage zufolge neben Nachfragerückgang und Bruch der Lieferkette vor allem Reisebeschränkungen und dadurch bedingte Abnahmeverzögerungen.

Für das Jahr 2020 geht der Fachverband von einem Rückgang der Produktion um 15 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro aus. „Aufgrund der verbesserten Auftragslage im vierten Quartal sind wir optimistisch, dass unsere Prognose zutrifft«, sagte Dominik Wolfschütz, Marktspezialist des VDMA-Fachverbands. Die Exporte von Holzbearbeitungsmaschinen gingen in den Monaten Januar bis November um 15 Prozent zurück. Nur geringe Rückgänge oder auch Zuwächse waren in China, Österreich, Brasilien und der Türkei zu verzeichnen. Überdurchschnittliche Rückgänge gab es in den Märkten USA, Großbritannien, Italien und Spanien. Von Corona unbeeindruckt zeigte sich die Landtechnik mit einem Produktionsplus von zehn Prozent. Unter den Importen aus China stechen die Kreissägen mit einem Volumen von 99 Millionen Euro hervor. Dieser Anteil wird auf den Trend zum Do-it-Yourself zurückgeführt.

Ligna 2021

Im Blick auf die anstehende Fachmesse Ligna »sprühen wir vor Optimismus«, erklärte der Geschäftsführer des Fachverbandes Dr. Bernhard Dirr. Das große Treffen der Branche wurde vom Mai auf Ende September (27. September bis 1. Oktober) verschoben. Die Fachmesse werde »anders als gewohnt« ablaufen. Aus Übersee sei nur mit geringem Besuch zu rechnen. Dafür werden die digitalen Zusatzangebote bleiben.«

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