Hochdrucksensor für Ex-Bereiche und Wasserstoffanwendungen

Artikel vom 29. September 2026
Messung von Druck, Kraft, Drehmoment, Beschleunigung (dynamische Messung)

Der »JUMO TAROS H48 Ex« ist ein Hochdrucksensor für explosionsgeschützte Anwendungen. Er misst Drücke bis 1000 bar, unterstützt Prüfdrücke über 1050 bar und eignet sich unter anderem für Wasserstofftankstellen, Speicher, Kompressoren und Pipeline-Systeme.

Hochdrucksensor für den Ex-Bereich. (Bild: JUMO)

Der Hochdrucksensor »JUMO TAROS H48 Ex« ist für den Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen ausgelegt. Er kann in Anwendungen rund um erneuerbare Energien und Transportation eingesetzt werden, etwa an Wasserstofftankstellen, in der Wasserstoffspeicherung sowie in Kompressor- und Pipeline-Systemen mit Wasserstoff.

Als Hochdruckmessumformer ermöglicht das Gerät eine Druckmessung in Messbereichen bis 1000 bar. Prüfdrücke über 1050 bar sind ebenfalls möglich. Zum Funktionsumfang gehören ein 4-bis-20-mA-Ausgangssignal, verschiedene Prozessanschlüsse, umfassende Zulassungen sowie ein breiter Temperaturbereich. Die robuste Konstruktion, eine hohe Messgenauigkeit und die Nullpunktkorrektur unterstützen den Einsatz in anspruchsvollen Anlagenumgebungen.

Planung und Modernisierung von Anlagen

Durch die Produktvariabilität lässt sich der Sensor flexibel in Anlagenplanungen und Modernisierungen einbinden. Das soll Aufwände und Kosten reduzieren, wenn bestehende Systeme erweitert oder neue Anlagen konzipiert werden. Die kundenspezifische Auswahl des Messbereichs unterstützt zudem die Anpassung an unterschiedliche Anwendungen.

Sicherheit und Wartung im Feld

Die geprüfte Qualität des Hochdrucksensors soll Planungssicherheit schaffen und Risiken während der Nutzung im Feld minimieren. Das ist insbesondere für Unternehmen relevant, die auf stabile und nachvollziehbare Messwerte angewiesen sind, um Prozesse sicher zu betreiben und Anlagenzustände zuverlässig zu bewerten.

Die Nullpunktkorrektur trägt zusätzlich zu einer effizienteren Inbetriebnahme und Wartung bei. Sie kann helfen, Messabweichungen auszugleichen und Serviceaufwände zu reduzieren.

Einsatz in internationalen Projekten

Für weltweit angelegte Projekte bietet die flexible Auslegung des Sensors Vorteile bei Planung und Umsetzung. Unterschiedliche Messbereiche und Anschlussmöglichkeiten erleichtern die Anpassung an projektspezifische Anforderungen. Dadurch lassen sich Projektabläufe strukturierter gestalten und die Integration in verschiedene Anlagenumgebungen vereinfachen.

Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Fulda beschäftigt weltweit über 2400 Mitarbeitende und ist als System- und Lösungsanbieter in der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik tätig. Ihre Produkte kommen unter anderem in Thermoprozesstechnik, Heizung, Klima und Lüftung, Lebensmittel und Getränke, erneuerbaren Energien sowie Wasser und Abwasser zum Einsatz. Der Umsatz lag im Jahr 2025 bei 307 Millionen Euro.

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