Induktive Wegsensoren mit IO-Link für vernetzte Prozesse
Sensorsysteme
HBK bietet seine induktiven Wegsensoren der Serien »WI« und »WA« nun auch mit »IO-Link« sowie analogen Ausgängen an. Die Erweiterung adressiert Messaufgaben in Überwachung, Qualitätssicherung, Produktion, Montage und Bauwesen.

Hottinger Brüel & Kjær (HBK) ergänzt seine induktiven Wegsensoren der Serien »WI« und »WA« um neue Schnittstellenoptionen. Die Erweiterung richtet sich an Anwendungen, in denen Messdaten in vernetzte Automatisierungsumgebungen eingebunden werden müssen. Neben den passiven Modellen stehen nun Varianten mit Inline-Verstärkermodulen für analoge Signale oder »IO-Link« bereit.
Die Geräte werden laut Mitteilung in der industriellen Überwachung, in der Qualitätssicherung, in Produktions- und Montageprozessen sowie im Bauwesen eingesetzt. Mit den zusätzlichen Schnittstellen sollen sie sich leichter in moderne Anlagenkonzepte integrieren lassen, ohne dass die bisherigen passiven Ausführungen entfallen.
Messbereiche und Bauformen
Die Miniaturausführung »WI« deckt Messbereiche von 2 mm bis 10 mm ab und besitzt einen Schaftdurchmesser von 8 mm. Sie eignet sich damit für Anwendungen mit begrenztem Bauraum. Die Serie »WA« bietet mehrere Konfigurationen für unterschiedliche Messaufgaben. Dazu zählen druckbeständige Ausführungen, lose Tauchanker und verschiedene Optionen für den Kabelausgang.
Die Varianten mit losem Tauchanker sind mit Messbereichen bis 500 mm erhältlich. Dadurch lassen sich auch größere Wege erfassen, wenn die mechanische Einbindung eine berührende Aufnahme mit Tauchanker vorsieht.
Analoge Signale und digitale Einbindung
Für die neuen Ausführungen stehen drei Inline-Verstärkermodule zur Verfügung. Sie liefern wahlweise Ausgänge mit 0…10 V, 4…20 mA oder IO-Link. Verstärker und Wegaufnehmer werden als Einheit betrachtet und als kalibrierte Messkette geliefert. Der Linearitätsfehler wird mit 0,1 % angegeben.
Bei den digitalen Ausführungen werden Messwerte in Millimetern übertragen, sobald eine Verbindung zu einem »IO-Link«-Master besteht. Zusätzlich sind Bessel- und Butterworth-Filter integriert. Kalibrierungen können bei Bedarf direkt im Gerät gespeichert werden.
Passives Sortiment bleibt verfügbar
Die bisherigen passiven Modelle bleiben nach Angaben des Unternehmens weiterhin ohne Einschränkungen im Sortiment. Damit können Anwender je nach Anlage zwischen passiver Signalverarbeitung, analogen Ausgängen und digitaler Kommunikation wählen.


