AKL’26: Neuer Laser-Kongress mit breiterem Programm und Markteinblicken

Artikel vom 3. Februar 2026
Veranstaltungen

Der »AKL – International Laser Technology Congress« kehrt vom 22. bis 24. April 2026 nach Aachen zurück. Mit erweitertem Programm, vier parallelen Fach-Sessions, Technology Business Day und »Lasertechnik Live« richtet sich der Kongress gezielt an Laseranwender, -hersteller und -entwickler aus Industrie und Forschung.

Vom 22. bis 24. April 2026 lädt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zum 15. »AKL – International Laser Technology Congress« nach Aachen ein. Drei Tage lang dreht sich alles um industrielle Lasertechnik und Photonik – mit einem deutlich breiteren Programm, mehr Business-Fokus und neuen technologischen Schwerpunkten. Das Angebot richtet sich an Laseranwender, -hersteller und -entwickler, die sich strategisch und technologisch aufstellen möchten.

Der Kongress startet am 22. April 2026 mit dem »Technology Business Day«. Am Vormittag stehen Marktzahlen und Analysen zu den globalen Photonik- und Lasermärkten im Mittelpunkt, inklusive Einblicken in die Regionen Europa, China, USA und weitere Märkte. Am Nachmittag berichten Laseranwender aus sechs Kernbranchen – Automobiltechnik, Luft- und Raumfahrt, Energiewirtschaft, Mikroelektronik, Quantentechnologie und Medizintechnik – aus ihrer Praxis. Sie zeigen, wie Lasertechnik konkret in Produkte und Prozesse integriert wird und welchen Beitrag sie zur Wettbewerbsfähigkeit leistet.

Am 23. und 24. April 2026 folgt die technologische Fachkonferenz. Neu ist die Struktur mit vier parallelen Sessions, die ein breites Spektrum der Lasermaterialbearbeitung, Strahlquellenentwicklung, System- und Optiktechnik sowie der Digitalisierung abdecken. Ergänzt wird das Programm um Zukunftsthemen wie Hochenergielaser für Fusionsanwendungen und Sekundärquellen sowie KI-gestützte photonische Prozesse. So können Teilnehmende gezielt Schwerpunkte setzen und sich gleichzeitig branchenübergreifend informieren.

Gerd Herziger Session

Ein fester Programmpunkt ist die Gerd Herziger Session. Führungskräfte aus internationalen Unternehmen wie Amplitude Laser Group, IPG Photonics, Coherent und TRUMPF sowie ein Vertreter des Vorstands der Fraunhofer-Gesellschaft diskutieren dort Perspektiven für Laser in Wissenschaft und Industrie. Im Anschluss widmet sich die Panel-Diskussion »Hochleistungs- und Hochenergielaser – Quo Vadis?« der Rolle leistungsstarker Laserquellen in zukünftigen Produktionsumgebungen.

Begleitend zur Konferenz präsentieren auf der Ausstellung mehr als 50 Unternehmen aus Lasertechnik und Photonik ihre Produkte und Lösungen. Die Pausen zwischen den Vorträgen bieten Gelegenheit, konkrete Fragestellungen mit Ausstellern und Referierenden zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen. Am Abend des 23. April 2026 findet zudem die Veranstaltung »30 Jahre AKL« im Ausstellungsbereich des AKL’26 statt – ein Rahmen für Networking und informellen Austausch.

Mit »Lasertechnik Live« am 23. April 2026 öffnet das Fraunhofer ILT gemeinsam mit der RWTH Aachen seine Labore. In rund 60 Live-Demonstrationen zeigen Forschende aktuelle Entwicklungen in Systemen, Verfahren und Anwendungen. Die Teilnehmenden erleben Lasertechnik direkt an den Anlagen und können mit den Fachleuten über konkrete Fragestellungen sprechen – von neuen Applikationen in Schlüsselindustrien bis zu Fragen rund um Digitalisierung und KI in der Produktion.

Der AKL’26 richtet sich besonders an Unternehmen, die vor dem Hintergrund des schnellen technologischen Wandels Orientierung suchen. Ob es um neue Laserstrahlquellen, Anwendungen in Branchen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik oder um digitale und KI-gestützte Prozessketten geht – der Kongress zielt darauf, praxisnahe Impulse für strategische Entscheidungen zu liefern und den Austausch zwischen Industrie und Forschung zu fördern.

Die Registrierung zum AKL’26 ist ab sofort online unter der Konferenz-Website möglich. Teilnehmende erhalten bis zum 24. Februar 2026 einen Frühbucherrabatt, Anmeldeschluss ist der 24. März 2026. Alle Vorträge werden simultan auf Deutsch und Englisch übersetzt, sodass sowohl deutschsprachige als auch internationale Gäste den Inhalten folgen können. Ideelle Unterstützung erhält der Kongress unter anderem von der Europäischen Kommission, dem European Photonics Industry Consortium EPIC, OptecNet Deutschland sowie den Verbänden SPECTARIS, VDA, VDMA und VDI.

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